Die rolle der Melatonin für die Künstliche Befruchtung



Melatonin ist ein Botenstoff und Antioxidant. Das Schlafhormon Melatonin ist maßgeblich beteiligt an der Synchronisation des körperlichen 24h Circadianen Rhythmus, der Hormone, Körpertemperatur und Stoffwechsel tageszeitabhängig steuert.

Das körpereigene Melatonin ist wichtig für einen gesunden Schlaf, erfolgreiche Tumorunterdrückung, funktionierende antioxidative Abwehr gegen freie Radikale, die Regulierung des Immunsystems und des Stoffwechsels. Melatonin wurde in einigen klinischen Versuchen eingesetzt um die Chancen einer Schwangerschaft durch künstliche Befruchtung zu steigern. Zusammengenommen in einer Meta-Analyse von 5 klinischen Studien sprechen die Daten von einer um 21% höheren Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft, wenn zur Fruchtbarkeitsbehandlung Melatonin verabreicht wurde.

In einer Studie nahmen Männer mit beeinträchtigter Fruchtbarkeit 90 Tage lang 3 mg Melatonin ein. Daraufhin verbesserten sich die Spermienqualität (weniger oxidative Schäden an der DNA) und die antioxidative Kapazität in der Spermienflüssigkeit, was in einer erhöhten Anzahl von qualitativeren Embryos durch die künstliche Befruchtung resultierte.

Quelle: www.newsicilia.it

Key Melatonin