Melatonin beugt Parkinson vor




Eine Studie, die an Mäusen durchgeführt wurde, belegt, dass Melatonin dem Auftreten der Parkinsonschen Krankheit vorbeugt. Die Studie, die am Forschungszentrum für Biomedizin der Universität von Granada durchgeführt wurde, könnte bei der Forschung nach neuen Medikamenten für die Prävention vor Krankheiten eine große Rolle spielen.

Die Wissenschaftler der Universität von Granada haben eine Studie an Mäusen durchgeführt und dabei herausgefunden, dass die Einnahme von Melatonin – ein Molekül, das ist allen Lebensformen vorkommt – dem Auftreten der Parkinsonschen Krankheit vorbeugen kann, da es eine starke Antioxidans und ein wirksames Antiphlogistikum ist.

Die Studie hat bestätigt, dass Melatonin außerdem eine wichtige Rolle beim Schutz vor oxidativem Schaden und bei der Wiedererlangung der Aktivität spielt: Die Inhibition auf physiopathologischer Ebene spielt bei der Entwicklung der Parkinsonschen Krankheit eine fundamentale Rolle.

Die Wissenschaftler unterstreichen, dass diese Daten sehr interessant sind und bedeutende Auswirkungen auf die Entwicklung neuer Medikamente zum Schutz vor dieser Krankheit haben können.

Derzeit sind die Hauptursachen für die Degeneration der Parkinsonschen Krankheit noch unbekannt und die existierenden Therapien behandeln vor allem die Symptome. Die an der Universität von Granada durchgeführte Studie möchte die Rolle des Stickstoffmonoxids (NO) beim oxidativen Stress untersuchen und die mitochondriale Dysfunktion bei der Entstehung dieser Krankheit im MPTP-Mausmodell (ein Toxin, das die Biochemie und Symptomatologie der Krankheit auch beim Menschen durchführt) beleuchten.

Die Forscher unterstreichen, dass die Entwicklung von neuen Medikamenten mit neuroprotektiver Wirkung „durch unser begrenztes Wissen über die realen Mechanismen beim Absterben der dopaminergischen Neuronen behindert wird“. Denn da die Behandlung mit Melatonin die Aktivität der iNOS (induzierbare NO-Synthase) / i-mtNOS (cytosolisch und mitochondriale) signifikant reduziert hat „kann die Forschung nach synthetischen Zusammensetzungen, die dem Melatonin ähnlich sind, neue pharmakologische Instrumente für eine selektivere iNOS / i-mtNOS Inhibition bereitstellen, die für die klinische Behandlung der Krankheit verwendet werden könnten.“




Key Melatonin