Depressionen: Im Dunkeln schlafen hilft bei der Heilung



Um sich vor Depressionen zu schützen, sollte man am besten bei völliger Dunkelheit schlafen. Eine Gruppe von Wissenschaftlern der Ohio State University hat eine Studie über den Zusammenhang zwischen Depressionen und Licht unternommen und diese bei der Jahresversammlung der American Society for Neuroscience in San Diego vorgestellt. Es ist vor allem bei Kindern allgemeiner Usus nächtliche Angst durch Licht zu vertreiben. Hierfür lässt man eine oder mehrere kleine Lichtquellen in der nähe des Betts brennen.

Einer der Wissenschaftler, Dr. Tracy Bedrosian, erklärt, dass wenn man nachts ein Licht brennen lässt, ein bestimmtes Hormon nicht ausgeschüttet wird: das Melatonin (dieses Hormon wird von einer Drüse im Gehirn, der Epiphyse, produziert. Sie hat viele Funktionen und verursacht unter anderem, dass wir uns nachts entspannen können). Die wissenschaftliche Studie ist mit zwei Gruppen von Hamstern durchgeführt worden: die erste Gruppe war nachts einer schwachen Lichtquelle ausgesetzt. Die zweite hingegen schlief bei völliger Dunkelheit. Als Resultat der Studie hatten die Tiere, die nachts bei schwachem Licht schliefen, eine geringere Anzahl an Dornfortsätzen (dies sind Dendrite, die an den Gehirnzellen sitzen und für die Übertragung von chemischen Botenstoffen von einer Zelle zur nächsten verantwortlich sind) im Hippocampus (ein Teil des Gehirns).

Ein nur schwaches Licht während der Nacht über einen Zeitraum von 8 Wochen erreicht, dass die Hamster depressive Symptome und Verhaltensweisen an den Tag legen. Diese werden durch die Veränderung der Hirnstruktur erklärt. In der Tat spielt der Hippocampus bei der Entwicklung und dem Auftreten einer Depression eine wichtige Rolle. Eine Veränderung der Hirnstruktur tritt beim Vorliegen einer schwachen Lichtquelle während der Nacht auf. Bereits frühere Studien haben erwiesen, dass intensives Licht während der Nacht Depressionen und eine Gewichtszunahme auslösen.

Quelle: www.tantasalute.it



Key Melatonin