Melatonin wird in Italien als Begleittherapie bei der Krebstherapie angewendet



Die italienische Tageszeitung IL GIORNALE berichtet über den italienischen Onkologen Dr. Paolo Lissoni, der seit 1985 am Krankenhaus San Gerardo di Monza arbeitet. Er wurde vom National Cancer Institute in Washington für seine Forschung zur Epiphyse (Zirbeldrüse) ausgezeichnet.
Im Interview mit IL GIORNALE Reporterin Gioia Locati erklärt Dr. Lissoni die unterschiedlichen Therapien, die in Monza neben der Chemo- und Strahlentherapie im Kampf gegen den Krebs angewendet werden. Dazu gehören Aloe Vera, Skorpiongift und Melatonin.
Er unterstreicht dabei, dass diese Therapien alleine nicht als Krebstherapie geeignet seien, da diese die Tumore keineswegs schrumpfen lassen. Vielmehr erläutert er, wie die Eigenschaften von Melatonin über 20 Prozesse im Körper anregen, die die Neubildung von Tumorzellen hemmen.
Auf die Nachfrage, warum Onkologen die Patienten über diese Art der Therapie nicht informieren würden, erwidert dieser, dass in Monza solche Therapien angewendet werden und ausführlich darüber informiert wird.
Quelle: Il Giornale

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