Kongress: Schichtarbeit erhöht wahrscheinlich Krebsrisiko



Dresden (dpa/sn) - Schichtarbeit raubt nicht nur Betroffenen den Schlaf. Arbeitsmediziner sorgen sich um ein ganzes Spektrum an möglichen Folgeerkrankungen. Schichtarbeit stehe im Verdacht, nicht nur Schlafstörungen, Magenleiden oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen auszulösen, erklärten Experten am Montag bei einem Kongress in Dresden. Studien legten sogar die Vermutung nahe, dass sie Krebserkrankungen begünstigen. Prof. Volker Harth vom Uniklinikum des Saarlandes begründete das mit der «Inneren Uhr» des Menschen. Etwa 2.00 Uhr nachts werde die maximale Menge des Neurohormons Melatonin ausgeschüttet. Wenn dies durch Lichteinwirkung unterdrückt werde, könne es zu einer Vermehrung von Krebszellen kommen.

Quelle: Bild


Key Melatonin