Das hilft gegen Migräne-Attacken



Der Kopf wummert, nichts geht mehr: Ein Migräneanfall haut einen so richtig um. Dänische Forscher haben jetzt endlich den Auslöser der Kopfschmerz-Attacken gefunden. Migräne kommt durch schwache Nerven. Diese neuen Mittel gibt es.

Schätzungsweise mehr als 10 Prozent der Deutschen leiden an Migräne. Auch Petra Wenzel aus Oberhausen. Jede Attacke kommt anfallartig, ein stechender Schmerz, Dauerdröhnen. Seit über drei Jahren kann sie deshalb nicht mehr arbeiten.

Seit längerem wird vermutet, dass Migräne durch eine Mischung aus verschiedenen Komponenten entsteht. Ein Auslöser könnten die Nerven im Gehirn sein. Und nicht, wie bisher angenommen, die Adern außerhalb des Kopfes.

Melatonin gegen Migräne?

Jetzt gibt es neue Mittel, die genau da ansetzten. Zum Beispiel Stromstöße an den Nerven hinter der Stirn, Elektroden auf der Stirn oder im Nacken aufgesetzt, brachten in Versuchen gute Ergebnisse.
Auch eine neue Idee: Durch die Gabe des Schlafhormons Melatonin erreichten Wissenschaftler, dass die Kopfschmerztage auf weniger als 5 im Monat reduziert wurden.

Vorteil bei beiden Methoden: Keine OP, keine Nebenwirkungen, bei Melatonin ist sogar eine Gewichtsreduktion möglich.

Selbst wenn alle neuen Methoden keine Wundermittel sind. Für viele Migränepatienten sind sie zumindest ein Lichtblick, dass das Leben erträglicher wird.


Quelle: RTL

 


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