Chrom und metabolische Risiken in der Menopause



Frauen, die sich in der Menopause befinden, erkranken häufiger an Herz-Kreislauferkrankungen und Diabetes Typ 2. Viele Studien weisen darauf hin, dass Frauen, die eine Hormonersatztherapie machen, weniger häufig an diesen Krankheiten erkranken als die Kontrollgruppe. Es gibt Studien, die darauf hinweisen, dass die im Blut der Frauen enthaltene Menge an Chrom ausschlaggebend bei der Verstärkung der positiven Wirkung der Hormonersatztherapie sein kann. Frauen, die eine Hormonersatztherapie machen, haben einen höheren Chromspiegel, als Frauen, die diese Therapie nicht unternehmen.

Chrom ist ein Nährstoff und kein Medikament. Somit kann seine Einnahme nur zu einem Nutzen führen, wenn eine Person vorher einen mehr oder weniger starken Chrommangel hatte.

Da Chrom die Empfindlichkeit gegenüber Insulin erhöht und auch den Insulinspiegel mindert, sind einige Forscher der Meinung, dass Chrom einen Einfluss auf die Zusammensetzung des Körpers und das Verhältnis von magerer und fetter Masse positiv beeinflusst. Die Einnahme von Chrom hat jedoch eine geringerere Wirkung auf das Gewicht als eine ausgewogene Ernährung oder regelmäßige, wenngleich mäßige körperliche Betätigung. Die Einnahme von Chrom allein ist somit keine magische Lösung für übergewichtige Frauen in der Menopause.
Das beste Ergebnis wird indessen erzielt, wenn man diese drei Maßnahmen miteinander verbindet: Chrom, mäßige körperliche Betätigung und eine ausgewogene Ernährung. Sport hat eine besonders wichtige Rolle, da nur der Muskelaufbau (oder die Vermeidung eines Muskelabbaus) den Grundumsatz und somit den die Verbrennung von Kalorien erhöht.

Die Nahrungsergänzung mit Chrom trägt auf natürliche Art und Weise zu einem ausgewogenen Stoffwechsel bei Frauen in der Menopause bei.

Key Melatonin