Melatonin erhöht HDL-Werte bei Frauen in der Peri- und Postmenopause



Melatonin erhöht die HDL-Werte bei Frauen in der Peri- und Postmenopause.

Diese Studie hat die Wirkung von Melatonin auf den Fettstoffwechsel bei Frauen in der Peri- und Postmenopause untersucht.

MedWire News: In Studien wurde eine positive Wirkung von Melatonin auf den Fettstoffwechsel und ein Schutz vor der Erkrankung an Herzkreislaufkrankheiten bei Frauen in der Peri- und Postmenopause nachgewiesen.

„Die Menopause ist mit charakteristischen Veränderungen im Profil des Feststoffwechsels verbunden“, erklärt Hiroshi Tamura (Yamaguchi University Graduate School of Medicine, Ube, Japan).

„Die Konzentrationen von Cholesterin im Blutserum und damit von Low-Density Lipoprotein (LDL) und Triglyzeriden steigen dramatisch, während das gute Cholesterin, also das High-densitiy Lipoprotein (HDL) abnimmt.“

Die Forscher haben die Wirkung von Melatonin auf den Fettstoffwechsel bei 46 Japanerinnen mit einem Durchschnittsalter von 44 Jahren untersucht.

Sie haben herausgefunden, dass der Melatoninspiegel mit dem Cholerstin- und LDL-Werten negativ korreliert und mit dem HDL-Werten positiv korreliert.

Bei 10 Frauen, die 1mg Melatonin am Tag für einen Monat einnahmen, sind die HDL-Werte deutlich von 51,3 mg/dl vor der Behandlung auf 66,1 mg/dl nach der Behandlung angestiegen.

Melatonin hat wahrscheinlich eine positive Wirkung auf den Cholersterinstoffwechsel, indem endogene Cholesterin-Clearing-Mechanismen angeregt werden“, erklären die Forscher.

Sie erklären abschließend: „Die Verabreichung von Melatonin kann eine neue medizinische Anwendung für die Verbesserung des Fettstoffwechsels und die Vorbeugung von Herz-Kreislauferkrankungen bei Frauen in der Peri- und Postmenopause erhalten.“

Quelle: Journal of Pineal Research

Key Melatonin