MELATONIN wird derzeit für die Behandlung von ALS wissenschaftlich erprobt:
Melatonin kann das Auftreten der Symptome von ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) verzögern und die Sterblichkeit verringern. Das ergeben jedenfalls Tierversuche, die an Tieren mit ALS durchgeführt wurden. An ALS erkrankte Tiere, die mit
Melatonin behandelt wurden, zeigten diese positiven Ergebnisse im Gegensatz zu den Tieren, die mit einem Placebo behandelt wurden.
Die an der Universität Pittsburgh durchgeführten Studien wurden vor kurzem veröffentlicht und ergaben, dass
Melatonin aufgrund seiner stark antioxidativen Wirkung das Absterben der Nerven bei dieser degenerativen Krankheit verhindern kann.
Nun sind noch weitere klinische Tests und Jahre der Forschung nötig, um das Potential von
Melatonin für den klinischen Einsatz bei der Behandlung von ALS zu belegen und erforschen.
Doch die Studie gibt Anlass zur Hoffnung bei der Findung einer wirksamen Therapie für Amyotrophe Lateralsklerose.
Übersetzung der Quelle: Sciencedirect